Neuigkeiten und Archiv des TEBW



Tag der Muttersprache am 24. Februar 2019

Fotos: Aysen Ciker - Redner: Frau Bilge Yörenc, Prof. Dr. Ursula Neumann, Bildungssenator Ties Rabe

Zu einem bunten Programm trafen sich am 24. Februar viele Institutionen im Rathaus Altona. Auch der Türkische Elternbund war dabei und setzt sich damit für Vielfältigkeit ein, dem Einstehen für die eigenen Wurzeln und der Integration in unsere Gesellschaft. 

Die UNO erklärt:
Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentiert universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken. Der Internationale Tag der Muttersprache erinnert an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache. Er soll die Sprachvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken.

In und um Hamburg leben Menschen aus 180 Kulturkreisen - wir feierten gemeinsam diese unglaubliche, sprachliche und kulturelle Vielfalt. Mit Beiträgen von Vereinen, Initiativen, Schulen und engagierten Akteuren machen wir den Reichtum der Mehrsprachigkeit sichtbar, hörbar und erlebbar.


Auch die Politik war "vielfältig vertreten: Ties Rabe, Hamburger Senator für Schule und Berufsbildung, Cansu Özdemir (Linke), Kazim Abaci (SPD), Filiz Demirel (Grüne), Dilan Kuzu (GEW), Silvana Safouane (BSB).


Lesung mit Nebahat Ercan

Bilder: Verlag (1) - Michael Koehn (4)

1. Cover - 2. (von links) Aysen Ciker, Andrea Koehn, Nebahat Ercan - 3. Büchertisch - 4. Nebahat Ercan und Andrea Koehn lesen - 5. A. Koehn und N. Ercan

Nebahat Ercan hat ein neues Buch geschrieben: "Am liebsten hätte ich mein Dorf ins Tal getragen". Dieses hat sie -wie schon 2016 wieder in der Stadtbücherei- vorgestellt.

 

1971 folgte Nebahat S. Ercan ihrem Ehemann aus der Türkei nach Hamburg, wo sie 1978 bis 1994 wieder als Lehrerin tätig war. Neben Aktivitäten für diverse Vereine im kulturellen und sozialen Bereich sowie ihrer schriftstellerischen Tätigkeit setzt sie sich auch weiter für Bildung und Erziehung ein. 

 

Regisseur Fatith Akin fasst das Buch Ercans treffend zusammen: "...eine bewegende Geschichte über Land, Flucht und Identität in Bewegung ... Ein Roadmovie, Familienepos und ein starkes Frauenportait zugleich.

 

Nach Begrüßung durch Andrea Koehn (Leiterin der Stadtbücherei) und Ayşen Ciker (Vorsitzende des Elternbundes) las Nebahat Ercan aus ihrem Buch auf Türkisch. Ursprünglich wollte Ciker auf Deutsch lesen. Da sie jedoch wegen einer Grippe die Stimme verloren hatte, übernahm die Bücherei-Leiterin diesen Part vor dem knapp 30-köpfigen Publikum. 

 


Weihnachts-Frühstück

Bilder A. Cicer / TEBW

Ein fast schon anachronistisches Zeichen der Integration setzen der Türkische Elternbund am Samstag, den 8 Dezember und lud zum weihnachtlichen Frühstücks-Buffet ins Stadtteilzentrum "mittendrin" ein.

 

Mitglieder, Freunde, Unterstützer und Kinder trafen sich, hatten Spaß, klönten miteinander - und ließen sich die zahlreichen Speisen schmecken. 

 

Es war ein nettes Beisammen!


Wedeler Sozialmarkt

Fotos: Michael Koehn

Wie in jedem Jahr war der Türkische Elternbund auch am 1. September wieder auf dem Sozialmarkt vor dem Rathaus dabei. Rund 50 Institutionen stellten hier Ihre Angebote für Wedeler vor, von der Arbeitslosenselbsthilfe über das Rotes Kreuz und die Sozial-Dienste der Stadt bis hin zur Zeitzeugenbörse waren für jede Lebenslage Angebote zu finden. 

 

Da es Petrus in diesem Jahr besonders gut mit dem Sozialmarkt gemeint hatte, konnten sich alle über besonders viele Besucher freuen. Auch das Rahmenprogramm -nach Eröffnung durch Maritta Henke, der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände, einem Grußwort von Bürgermeister Niels Schmidt und der Vergabe des Sozialpreises durch die stellvertretende Stadtpräsidentin Ayşen Ciker- wurde gut angenommen: Bläserorchester des Gymnasium, unsere Tanzgruppe (die anschließend gleich weiter musste zum 25. Geburtstag der KiTa "Hanna Lucas"), Einradgruppe des Wedeler TSV und viele andere. 

Wedel-Schulauer Tageblatt vom 03.09.2018
Wedel-Schulauer Tageblatt vom 03.09.2018

Wedeler Vereinssommerfest

Fotos: Michael Koehn

Nach der Hitze dieses Sommers freuten sich alle über etwas Abkühlung!

Leider kam die Abkühlung, zusammen mit Regen, genau am 25. August 2018 zum Sommerfest der Wedeler Vereine, an dem auch der Türkische Elternbund teilnahm. Wir ließen uns die Laune nicht verderben und ließen Kinder am Glücksrad drehen,  informierten Ältere über unsere Arbeit. Die Vereinskasse besserten wir mit dem Verkauf von süßen Leckereien und Tee auf.


Internationales Kinderfest 2018

Am Samstag, den 28. April 2018 fand das „Internationale Kinderfest“ statt – in diesem Jahr in der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule. Wie in den Vorjahren gab es zahlreiche Mitmach-Angebote für die Besucher in den Bereichen Sport, Kreatives, Aktion sowie Natur und Umwelt. Außerdem gab es wieder ein umfangreiches Programm an Darbietungen auf der Bühne.

Fotos: A. Ciker / TEBW - Artikel: Wedel-Schulauer Tageblatt


FÖTED - Die Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland

Zum Netzwerktreffen und zur Delegiertenversammlung der Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. war am 23. März auch eine Gruppe aus Wedel nach Hannover gereist.

 

Hier wurde ausführlich über die Arbeit der lokalen Vereine diskutiert sowie bei der Delegierten-Versammlung der Jahresbericht von Vorstand und Kassenführer entgegengenommen, beide als gut befunden und somit entlastet.


Neuer Vorstand

 

Aysen Ciker bleibt Vorsitzenden, unterstützt von Ayse Baygündüz als Vize, Auha Incesu für die Kassen und Okan Bettas als Schriftführer sowie Nurhayat Erök, Servet Baygündüz, Mehmet Gerack und Müslüm Arslan als Beisitzer.

Artikel: Wedel-Schulauer Tageblatt


Frauen Matineé am 3. März 2018

Fotos: A. Ciker / TEBW


Wedel-Schulauer Tageblatt am 04.01.2018
Tageblatt am 04.01.2018, zum Vergrößern anklicken

Wertschätzung

 

Die Spende des Famila Warenhauses wird von Bürgermeister Niels Schmidt zum Teil an den Türkischen Elternbund (TEBW) weitergegeben. Das belegt die Wertschätzung, die unser Verein in der Stadt genießt.

 

Wir danken Famila und unserem Verwaltungs-Chef!


Tanzgruppe

Seit Januar hat der Türkische Elternbund eine neue Attraktion im Programm:

Folklore / Halkoyunları.

 

Die öffentliche Premiere der Tanzgruppe wird beim Internationalen Kinderfest sein!

 

 

Foto: A. Ciker / TEBW


15 Jahre TEBW

 

Mit vielen "offiziellen" Vertretern von Parteien, aus den Schulen und von befreundeten Vereinen haben wir in unseren Räumen in der Friedrich-Eggers-Straße noch einmal ausgiebig gefeiert.

Wedel-Schulauer Tageblatt vom 22.12.2017 - zum Vergrößern anklicken
Wedel-Schulauer Tageblatt vom 22.12.2017 - zum Vergrößern anklicken

Sozialmarkt

Wedel-Schulauer Tageblatt vom 04.09.2017 - zum Vergrößern anklicken
Wedel-Schulauer Tageblatt vom 04.09.2017 - zum Vergrößern anklicken

15 Jahre TEBW

Es gab genug Gründe, gemeinsam zu feiern:

Das Vereinsleben ist in vollem Gange, es gab Neuerungen, schöne Veränderungen, es konnten viele toIIe Projekte durchgeführt werden - und der TEBW feierte 15. Geburtstag.

 

Am Sonntag, 16.07. 2017 traf man sich -auch mit Freunden aus anderen Wedeler Institutionen- am Elb-Spielplatz.  Leider war der "Wettergott" nicht so einsichtig, trotzdem waren viele gekommen, um mit der ganzen Familie zu grillen.

 

Neben Gegrilltem gab es verschiedene kulinarische Köstlichkeiten vom Buffet, Süßes, Gebäck, Getränke und -vor allem- ganz viele, gute Gespräche.

 

Schön, dass so viele dabei waren!


Hafenfest 2017

Bei schönstem Sonnenschein präsentierte sich unser Verein in diesem Jahr am Sonntag auf der "Vereinsmeile" direkt vor dem Fährhaus.

Neben den Leckereien -frischer Tee und selbstgemachte Knabbereien, die wir gerne gegen eine kleine Spende abgaben- wurde aus das Angebot für gespräche und Informationen rege genutzt.


Kinderfest 2017

Türkisches Kinderfest am 29. April in der Gebrüder-Humboldt-Schule

Wedel-Schulauer Tageblatt vom 03.05.2017 - zum Vergrößern anklicken
Wedel-Schulauer Tageblatt vom 03.05.2017 - zum Vergrößern anklicken

Wedel-Schulauer Tageblatt vom 30.03.2017 - zum Vergrößern anklicken
Wedel-Schulauer Tageblatt vom 30.03.2017 - zum Vergrößern anklicken

Kinderfest 2016


Türkische Elternbund Wedel wählt neuen Vorstand

Der Türkische Elternbund Wedel hat einen neuen Vorstand gewählt. Bildungsforen über Mehrsprachigkeit und Berufschanchen geplant.

 

Wedel | Neue Kräfte, neue Ideen: Mit einem neuen Vorstand will der Türkische Elternbund Wedel (TEBW) wieder voll durchstarten. Mehr als zehn Jahre stand Gründungsmitglied Nurhayat Erök an der Spitze der türkischen Interessenvertretung. Jetzt macht die agile Frontfrau Platz für andere. Zukünftig leiten Cemal Ucal und Aysen Ciker gemeinsam als zwei Vorsitzende den Verein. Unterstützt werden sie von Stellvertreter Salih Özdemir und Kassenwart Suha Incesu – beide ebenfalls von Anfang an dabei – sowie Schriftführerin Emel Ucal und Vorstandsmitglied Ayse Baygündüz.

 

Integrationsarbeit leisten, als Mittler zwischen türkischer Gemeinde und Wedeler Institutionen helfen war den Eltern nicht nur Impuls für die Gründung des Vereins 2002, sondern wird von den Aktiven auch heute noch als Hauptaufgabe empfunden. Mit einer wichtigen Erweiterung: Der TEBW ist international geworden. „Mittlerweile kommen auch Menschen anderer Nationen zu uns“, freut sich Ciker. Es geht bunt und interkulturell zu in den Angeboten des Vereins – und das sei auch sehr gut so, so die einhellige Meinung des Vorstands, der sich inzwischen als Sprachrohr aller Ausländergruppen versteht.

„Unsere Hauptaktivitäten sind die Hausaufgabenhilfe am Wochenende und das Sportangebot am Sonntag“, erklärt Ciker. Zwischen 15 und 17 Uhr wird in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule Fußball, Basketball, Volleyball oder eine ganz andere Sportart gespielt, „je nachdem worauf die Kinder Lust haben“, erläutert Özdemir, der sich bereits von Beginn an um das Angebot kümmert. „Die Kinder lassen Wut und Energie raus“, es nehme die Agressionen und Montag seien sie wieder fit für die Schule, so das Konzept.

 

Aber auch die Beratung steht seit jeher auf dem Programm des Vereins. Mittwochs gibt es im so genannten kleinen Stadtteilzentrum, Friedrich-Eggers-Straße 77, zwischen 16 und 18 Uhr Ratschläge und Hilfe für Probleme jeglicher Art. Darüber hinaus bietet der TEBW jeden zweiten Montag im Monat von 10 bis 13 Uhr ein Frauenfrühstück an. Auch das mittlerweile: international.

 

Für die Zukunft hat sich der neue Vorstand vorgenommen, Familienaktivitäten durch Ausflüge und Feste zu unterstützen und verstärkt Bildungsforen anzubieten. Themen sind diesbezüglich schon gesammelt. Es werde beispielsweise Vorträge und Diskussionen über Mehrsprachigkeit oder auch berufliche Chancen geben, so die Organisatoren. Der TEBW zählt mehr als 100 Mitglieder und wurde 2011 mit dem Sozialpreis der Stadt ausgezeichnet.

 

Den Artikel online lesen auf:

http://www.shz.de/lokales/wedel-schulauer-tageblatt/tuerkische-elternbund-wedel-waehlt-neuen-vorstand-id13137606.html



Kinderfest 2014


Unermüdlich für die Ingegration

Nicht genügend Kandidaten: Die verpatzte Wiederwahl des Ausländerbeirats der Stadt hatte damals ein Vakuum in den Beziehungen Wedels zu seinen ausländischen Bürgern hinterlassen. Und das galt es zu schließen, das wollten sie ausfüllen, als sich 2002 zwölf türkische Mitbürger zum ersten Mal trafen, um einen Verein zu gründen, der gleichzeitig Bindeglied, Hilfsorganisation und Interessenvertretung sein sollte: den Türkischen Elternbund Wedel (TEBW) - Wedel Türk Veliler Birligi. Heute, nach zehn Jahren außerordentlichen Engagements in durchweg ehrenamtlicher Arbeit, ist aus der kleinen Anfänger-Truppe ein großer Zusammenschluss mit mehr als 100 Mitgliedern geworden. Ein Verein, dessen Angebote groß und vielfältig, wirkungsvoll und hilfreich, innovativ und außerordentlich gut besucht sind. Ein Bündnis, das nicht nur in seinem Stadtteil Elbhochufer, sondern in der ganzen Stadt integrativ wirkt, als Partner geschätzt ist und große Anerkennung erfährt - sichtbar zuletzt in der Verleihung des Sozialpreises im vergangenen Jahr.

 

"Das wächst einem schon manchmal über den Kopf", gibt Nurhayat Erök, Vorsitzende und Mitglied der ersten Stunde, freimütig zu. Doch die resolute, zarte Frau strahlt dabei so offen und überzeugend, dass der Subtext ihrer Aussage - "macht aber nichts, bringt trotzdem Riesenspaß und ist überaus sinnvoll" - für das Gegenüber deutlich hörbar wird. Überhaupt geht es durchweg lebhaft und positiv zu, fernab irgendeiner Nörgelei, wenn die vier Aktiven Erök, Nimet Inak, Hatice Sari (beide Vorstand) und Nuray Baycuman (Mitbegründerin) von den Anfängen des TEBW und seinem zehnjährigen Weg erzählen.

"Wir haben keine politischen und keine religiösen Ziele", betonen sie. Ihr Ansatz sei: Hilfe zur Integration. "Wir sind Mittler und Brückenbauer", so Erök. Für eine Integration ist Sprache überaus wichtig. Deswegen gehörten Deutschkurse zu den ersten Angeboten im TEBW. Sprachförderung mit Abschluss, Deutschkurse mit Kinderbetreuung. Die Türkinnen brauchten nicht weit zu laufen und konnten ihre Kinder mitbringen, erläutern die Frauen. Auch ein niedrigschwelliges Beratungsangebot war genau das, was in Migrationskreisen ankam. Der TEBW schaltete sich bei Schulproblemen ein und baute ein riesiges Nachhilfenetzwerk auf.

 

Zuerst wurde in der Theodor-Storm-Schule unterrichtet, ab 2008 dann im Stadtteilzentrum. Noch heute kommen sonntags mehr als 20 Kinder ins "mittendrin", um in den Extraräumen im hinteren Teil in schulischen Belangen unterstützt zu werden. Besonders bestätigend ist hierbei, dass auch viele türkische Jugendliche, die schon längst aus der Schule hinaus sind, zurückkommen und sich als Nachhilfelehrer engagieren. "Sie wollen ein Stück weit etwas zurückgeben", sagt Erök - und lacht froh.

Ganz wichtig auch: Das Frauenfrühstück. Eher ein Frühstücksfest, beschreibt Rainer Bleuel, Leiter des Stadtteilzentrums, vollkommen begeistert das, was bis zu 50 Frauen verschiedenster Nationalitäten jeden zweiten Montag im Monat im "mittendrin" entstehen lassen: "Da wird nicht nur gegessen, da wird auch getanzt", weiß er. Weil die Frauen sich hier türkisch verständigen könnten, kämen auch die, die sich sonst nicht sehr nach draußen orientierten, erklärt die Vorsitzende.

 

In den Schwimmkursen, die der TEBW mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt organisiert, haben bereits etwa 80 Frauen schwimmen gelernt. Das große Kinderfest, jedes Jahr am Sonnabend nach dem 23. April, lockt nicht nur zahlreiche aufführende Gruppen an, sondern ebenso bis zu 600 Gäste. Und das Hobby-Fußball-Spiel auf hohem Niveau und unter Anleitung treibt sonntags durchschnittlich 60 Kinder in die Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule. Außerdem sei der TEBW ein "aktiver Posten" bei Stadtteilfest, Sozialmarkt, Präventionswochen, bei den interkulturellen Wochen und beim internationalen Frauentag, wirft Bleuel noch ein.

 

Eine Erfolgsgeschichte, fürwahr. Vor allen Dingen aber ist der TEBW doch wohl dies: Ein integrierter und integrierender, aktiver und anerkannter Verein, der aus Wedels Mitte nicht mehr wegzudenken ist.

 

Wedel, den 26.02.2013

 

Den Artikel online lesen auf:

http://www.shz.de/lokales/wedel-schulauer-tageblatt/unermuedlich-fuer-die-integration-id363556.html


Wedeler Sozialpreis für den "Türkischen Elternbund"

Für mittlerweile neun Jahre unermüdliches Engagement für Integration und Verständigung ist der Verein "Türkischer Elternbund" mit dem Wedeler Sozialpreis ausgezeichnet worden.

 

Wedel. Zwar ist die finanzielle Ausstattung mit 500 Euro eher bescheiden, doch das Prestige erheblich. Mit dem städtischen Preis werden Personen und Institutionen gewürdigt, die sich um das soziale Miteinander verdient gemacht haben.

 

Während des "19. Sozialmarktes" wurde der Preis von Stadtpräsidentin Sabine Lüchau im Beisein von Bürgermeister Niels Schmidt, Sozialausschussvorsitzendem Stephan Bakan und dem türkischen Generalkonsul Devrim Öztürk an Elternvereinsvorsitzende Nurhayat Erök übergeben. Die Stadtpräsidentin lobte die Bereitschaft des Vereins, "Dinge selbst in die Hand zu nehmen". Mit "ungeheurem ehrenamtlichen Einsatz" habe man das getan, die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten sei vorbildlich.

 

Der Elternbund organisiert Schularbeitenhilfe und Freizeiten, kümmert sich im Stadtteilzentrum "mittendrin" und gemeinsam mit dem dortigen Team um Deutschkurse, Gesprächskreise und andere Lehrgänge, die Ausländern das Leben leichter machen, organisiert Kinderfeste und Treffen mit deutschen Wedelern und vieles mehr. Die Stadtpräsidentin zog das Fazit: "Integration ist keine Einbahnstraße, sondern stellt Anforderungen an beide Seiten."

 

Sichtlich bewegt bedankte sich Nurhayat Erök auch im Namen ihrer vielen aktiven Mitstreiterinnen und Mitstreiterinnen: "Es ist eine große Ehre. Unser Ziel ist, dass wir friedlich und schön zusammenleben."

 

Wedel, den 29.07.2011

 

Den Artikel online lesen auf:

http://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article108098109/Wedeler-Sozialpreis-fuer-den-Tuerkischen-Elternbund.html


Kinderfest 2011